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Warum sich ESCR-Mitglieder auf strukturierte Befundung zur TAVR/TAVI-Planung verlassen

- und Sie?

Finden Sie heraus, warum Mitglieder der European Society of Cardiovascular Radiology (ESCR) strukturierte Befundvorlagen (Templates) für CT- oder MRT-basierte Planung der TAVI-Prozedur verwenden, um Kardiologen bei dieser kritischen Entscheidung zu helfen!

Strukturierte Befundungen

Strukturierte Befundungen optimieren den radiologischen Workflow und verbessern medizinische Dokumentation in jedem Bereich. Sowohl bei Leitlinien-basierter onkologischer Beurteilung wie nach PIRADS 2.1 beim Prostatakarzinom bis hin zu kardiovaskulärer Bildgebung - strukturierte Befundung stellt einen Garant für Qualität, Vollständigkeit und bessere Kommunikation dar. Im Bereich der kardiovaskulären Bildgebung ist das prä-prozedurale TAVI-Assessment ein hervorragendes Beispiel, wie strukturierte Befundung den Workflow verbessern kann.

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TAVI-Interventionen in Deutschland

Herzerkrankungen stellen vor allem für ältere Patienten eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland dar [1]. Laut einem Bericht in EuroIntervention wurden seit 2008 mehr als 100.000 Prozeduren in Deutschland durchgeführt [2]. Zunächst war diese Intervention nur bei Inoperabilität vorgesehen, doch mittlerweile können sogar Patienten mit Risiko von dieser Prozedur profitieren [3].

Warum gibt es einen ESCR-Konsens zur TAVI-Leitlinie?

Ein Artikel von Dr. Marco Francone zeigt, dass 30-40 % der unbehandelten Patienten trotz einer Zwei-Jahres-Sterblichkeit von über 50 % aufgrund des hohen perioperativen Risikos nicht kurativ versorgt werden konnten [4].

Also ergibt sich für den Interventionalisten folgende Frage: Nach welchen Kriterien sollen potenzielle Kandidaten evaluiert werden? Aufgrund des Alters oder der Gebrechlichkeit der Patienten ist ein spezialisiertes "Heart Team" aus Herzchirurgen und Kardiologen obligat. Unter der Feder von Dr. Marco Francone entwickelte die ESCR daher einen Leitfaden für die spezifische Evaluation von CT- und MRT-Bildgebungen mithilfe strukturierter Befundvorlagen und standardisierter Protokolle.

Strukturierte Befundvorlagen in der kardiovaskulären Radiologie

Laut der American Society of Nuclear Cardiology (ASNC) können strukturierte Befunde wesentlich dazu beitragen, die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern und Kosten zu reduzieren [5]. Im Fall von Herzerkrankungen hat die ESCR Befundvorlagen erstellt, um die interdisziplinäre Kommunikation zwischen den behandelnden Spezialisten zu erleichtern. Eine strukturierte, an Leitlinien angepasste CT- oder MRT-basierte Therapieplanung ist also das beste Mittel zum Qualitäts- und Risikomanagement.

TAVI procedure ESCR guidelines

Abbildung: European Radiology Creative Commons CT-Abbildungen einer Medtronic selbstexpandierbaren "Corevalve" (a) und einer Edwards Lifesciences ballonexpandierbaren "Sapien valve" (d). Nach der Positionierung nimmt eine selbstexpandierende Klappe die normale ovale Klappenringform ein (b). Verglichen mit einer ballonexpandierbaren Klappe ist sie größer und enthält Einfluss (I), Taille (w) und Ausfluss (O) als funktionelle Abschnitte (c). Vor allem der Ausfluss, der in die Aorta ascendens hineinragt, ist so strukturiert, dass er die Koronarostien bedeckt, ohne sie zu obstruieren. Die ballonexpandierbare Klappe (d) ist kürzer und ihr kreisförmiger Aufbau (e) wird durch das Anpressen mit dem Ballon an den Aortenring erreicht. Im Gegensatz zur "Corevalve" erstreckt sich diese Klappe nur in den Aortensinus (f). Bei beiden Modellen können die perikardialen Segel als dezente hypodense Strukturen (Pfeilspitzen in c,f) ausgemacht werden. Kleinere Kalzifikationen des Klappenrings haben in diesen Fällen lediglich einen minimalen Effekt auf die Klappenexpansion (Pfeile in b,e). Mit freundlicher Genehmigung verwendet von European Radiology Creative Commons [*].

Was sind die in unseren Templates umgesetzten ESCR-Empfehlungen?

  • Querschnittsmessungen des Aortenringes in verschiedenen Ebenen
  • Standardisierte Messungen der Klappenebene und Koronarostien
  • Obligatorische Evaluation von Zugangswegen
  • Simulierte TAVI-Insertion für "Klappe-in-Klappe"-Prozeduren, um Koronarobstruktion [6].

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Warum ist strukturierte Befundung für diesen Schritt wesentlich?

"Wir schulden es unseren Patienten, alles in unserer Macht stehende zu unternehmen, um unsere eigenen Fehler zu minimieren und klare, nachvollziehbare und lesbare Befunde zu erstellen", äußerte sich der britische Radiologe Dr. Hugh Harvey [7].

Die standardisierte Struktur des TAVI-Templates von Smart Reporting erlaubt eine schnelle und einfache Beurteilung aller relevanten Befunde und benötigten Messungen.

Mithilfe der cloudbasierten Plattform können effektivere und zeitsparendere Befunde erstellt werden, bei denen nicht nur manuelles Formatieren und Bearbeiten, sondern auch ärgerliche Schreibfehler minimiert werden können.

Kardiovaskuläre Radiologie braucht strukturierte Befundung

Natürlich sind strukturierte Templates nicht nur für die TAVI-Planung essentiell, sondern können auch für relevante Fragestellungen von der Lungenarterienembolie bis zum chronischen Koronarsyndrom eingesetzt werden.

„Die strukturierte Befundung ist ein nützliches klinisches Werkzeug für Radiologen, um alle notwendigen Elemente eines Befundes zu erfassen. Sie erhöht dadurch die Vollständigkeit der Befunde und optimiert weiterhin die Kommunikation zwischen medizinischen Spezialisten", erklärt Dr. Rodrigo Salgado, Mitglied des Exekutivausschusses der ESCR.

Kardiovaskuläre Templates - jetzt auch auf Deutsch!

Dr. Alexander Bunck von der Universitätsklinik Köln ist einer der Initiatoren der Befundvorlagen für die Deutsche Gesellschaft für Radiologie. Basierend auf den ESCR-Empfehlungen konnten die Befundvorlagen ins Deutsche erweitert werden.

"Mit dem Erstellen von strukturierten Befunden kann sichergestellt werden, dass alle relevanten klinischen Aspekte auch von jüngeren Kolleginnen und Kollegen erfasst und auf zugrundeliegende Pathologien beurteilt werden können. Durch die logische und intuitive Struktur ist das schnelle, sinnerfassende Lesen zudem um Einiges leichter", so Dr. Bunck.

Sehen Sie unser Smart Reporting Kardiologie Package im Einsatz: 

Nutzen Sie den Download der freien Broschüre und lernen Sie wie und warum sich Dr. Salgado und Dr. Bunck auf strukturierte Befundvorlagen verlassen, um Zeit zu sparen und die Qualität der Befundung zu verbessern. Zusätzlich können Sie mit dem Download der Broschüre für kurze Zeit die Vorteile unserer TAVI Befundvorlage nutzen und testen. 

Link zur Broschüre

 

[1] Cardiovascular diseases. (n.d.). Max Planck Institute for Biology of Ageing, Cologne. https://www.age.mpg.de/healthy-ageing/age-related-diseases/cardiovascular-diseases

[2] Eggebrecht, H., & Mehta, R. H. (2019). Transcatheter aortic valve implantation (TAVI) in Germany: More than 100,000 procedures and now the standard of care for the elderly. EuroIntervention14(15), e1549-e1552. https://doi.org/10.4244/eij-d-18-01010

[3] Thomas F Lüscher, MD, FESC, TAVI is on the move! Results in low-risk patients, those with mitral disease, and those with cerebral protection, European Heart Journal, Volume 40, Issue 17, 1 May 2019, Pages 1309–1312, https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz237

[4] Francone M, Budde RPJ, Bremerich J, et al. CT and MR imaging prior to transcatheter aortic valve implantation: standardisation of scanning protocols, measurements and reporting-a consensus document by the European Society of Cardiovascular Radiology (ESCR) [published correction appears in Eur Radiol. 2020 Mar 2;:]. Eur Radiol. 2020;30(5):2627‐2650. doi:10.1007/s00330-019-06357-8

[5] FORNELL, D. (2020, January 30). Why structured reporting is needed in cardiology DAIC. https://www.dicardiology.com/article/why-structured-reporting-needed-cardiology

[6] Francone, M., Budde, R.P.J., Bremerich, J. et al. CT and MR imaging prior to transcatheter aortic valve implantation: standardisation of scanning protocols, measurements and reporting—a consensus document by the European Society of Cardiovascular Radiology (ESCR). Eur Radiol 30, 2627–2650 (2020). https://doi.org/10.1007/s00330-019-06357-8

[7] Harvey, H. (2018, March 28). Synoptic reporting makes better radiologists, and algorithms. Mediumhttps://towardsdatascience.com/synoptic-reporting-makes-better-radiologists-and-algorithms-9755f3da511a