HospitalFuture Act

We are sending a clear signal: Germany's hospitals must remain strong!

Because we have just experienced during the pandemic how important well-equipped and functioning hospitals are.

Jens Spahn, Minister of Health € 4.3 bn will be invested into the digital infrastructure of Germany’s healthcare system.

Jens Spahn
Federal Minister of Health / Gesundheitsminister Germany

Photo: www.bundesgesundheitsministerium.de/pressefotos.html

Zeitplan nach KHZG

Hospital Future Act / Krankenhauszukunftsgesetz

Sprachbasierte, strukturierte Dokumentation und Befundung

(Fördertatbestand 3.2 nach KHZG)

  • Wir ermöglichen sprachbasierte Befundung, erfassen die Spracheingaben und ordnen sie der Struktur von leitlinienbasierten Entscheidungsbäumen zu. Sprachbefehle ermöglichen die Navigation und das Einfügen von frei konfigurierbaren Textblöcken – beispielsweise für Normal- oder Standardbefunde. Komplementäre Navigation mit Mikrofonbuttons, Maus, Touchscreen oder Keyboard-Shortcuts vereint Effizienz und Benutzerfreundlichkeit. Daten werden in Zukunft automatisiert und in strukturierter Form an die elektronische Patientenakte übergeben.
  • Unsere Lösung ist bereits in den diagnostischen Disziplinen Radiologie, Pathologie, und Nuklearmedizin im Einsatz. Darüber hinaus lässt sich die Lösung einfach in andere Bereiche übertragen, wie wir in der HNO bereits gezeigt haben. Flexible Werkzeuge und ein eigenes Team für medizinische Inhalte ermöglichen die schnelle Erstellung von Dokumentations- und Befundvorlagen für Anwendungen in weiteren Fachbereichen.
  • Gerne erarbeiten wir einen maßgeschneiderten Implementierungsplan über Disziplinen hinweg, um krankenhausweite, sprachbasierte und strukturierte Befundung und Dokumentation im Förderungs-zeitraum bis 2024 umzusetzen.

Klinische Entscheidungs Unterstützung

(Fördertatbestand 4 nach KHZG)

  • Wir ermöglichen die Erfassung klinischer Patientendaten in strukturierter Form und können Befunde mit bereits elektronisch verfügbaren Informationen vorausfüllen. Eingebettete klinische Richtlinien und Entscheidungsbäume sorgen für Einheitlichkeit und Vollständigkeit. Dokumente werden automatisch formatiert und durch editierbare visuelle Elemente ergänzt. Kriterien für etablierte Befundungen (bei-spielsweise PI-RADS, LI-RADS) werden ermittelt.
  • Wissensbasierte und KI-basierte Entscheidungs- Unterstützungskomponenten können innerhalb der vorgegebenen Umsetzung bis 2024 hinzugefügt werden. Leitlinien oder bestehende SOPs können als Grundlage der Entscheidungsunterstützung implementiert werden. Dafür ist eine Zertifizierung als Medizinprodukt geplant. Warnhinweise und automatisierte Vorschläge werden im Befundungs- und Dokumentationsworkflow angezeigt. Eine Plausibilitätsüberprüfung durch Fachpersonal und dokumen-tierte Nichtbeachtung von Systemempfehlungen sorgt für Flexibilität. Auf die Zulassung von Medizin-produkten ist Smart Reporting durch seit Jahren bestehende ISO13485 Zertifizierung und entsprechen-des Qualitätsmanagementsystem vorbereitet. Ein mit einem Partner entwickeltes Medizinprodukt in anderem Kontext (Covid-Diagnostik) ist bereits verfügbar. Die Einbindung eines Produktes mit dem KI-basierten Medizinprodukt eines Partners in anderem Kontext (Covid-Diagnostik) ist bereits verfügbar.

Telemedizin

(Fördertatbestand 9 nach KHZG)

  • Unsere Dokumentations- und Befundungslösungen können auch in einem telemedizinischen Netzwerkverfügbar gemacht werden, um Auslastung und Notfallversorgung zu optimieren. Die elektronische Übermittlung aller für die Einholung und Erbringung von Telekonsilien relevanten Informationen wird ermöglicht. Der Austausch digitaler Bildmaterialien (z.B. CT-Aufnahmen, Röntgenaufnahmen, Patho-logiebefunden) wird unterstützt. Dabei können Leistungsanforderer und -erbringer unterschiedlicher Institutionen über räumliche Distanz hinweg verbunden werden. Ein fachlicher Austausch beteiligter Spezialisten wird ermöglicht. Interoperabilität mit den IT-Systemen (beispielsweise RIS, PACS, KIS) der beteiligten Institutionen kann sichergestellt werden.
  • Neben teleradiologischen Anwendungen wird in Zukunft die Vernetzung von Spezialisten verschiede-ner Fachbereiche ermöglicht – sowohl innerhalb eines Hauses wie über räumliche Distanz hinweg. Das Potential einer Verknüpfung von strukturierten Patientendaten über Fachbereiche hinweg wird bereits in Forschungskooperationen zu neuartigen Lösungen für Tumor Boards erkennbar.• Durch moderne, flexible Architektur und neueste Technologien (Microservices anstatt Monolithen) wird die IT Landschaft im Krankenhaus vereinfacht und zukunftssicher. PACS, VNA and LIS verschiedener Hersteller können über etablierte Standards wie HL7v2, HL7v3 (IHE PDQ, PIX) und HL7 CDA sowie FHIR und FHIRcast angebunden werden. Wir unterstützen dabei die etablierten IHE Profile. Es entsteht eine optimale Infrastruktur für KI und Big Data, die medizinisches Fachpersonal bei Routineaufgaben zuneh-mend unterstützt.